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- 27.8.2010: Elektra's Beobachtungen ...von der (durchnässten) Sommerweide
- 2.8.2010: "Elektra’s" Beobachtungen …von der (feuchten) Sommerweide
- 23.7.2010: Elektra’s Beobachtungen …von der (heißen) Sommerweide
- 22.6.2010: "Elektra's" (1) Beobachtungen ....von der Sommerweide
- 11.5.2010: Almauftrieb - Das Bieseveih macht Sommerpause
- 12.2.2009: Neue Internetpräsenz: WWW.PRO-WIEMERINGHAUSEN.DE geht online
- 9.2.2009: Grüne Kommunalwahl-Kandidaten werden benannt
- 25.1.2009: Infoabend: Welche Rolle spielt das Internet in unserer Gesellschaft?
- 11.1.2009: Neujahrsempfang 2009 - Bürgerschaftliche Aktivitäten werden belohnt
- 31.12.2008: Soziales Netzwerk: ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand
Regenwassergebühr kommt
28.12.2008 von admin.
Auch wir in Wiemeringhausen werden - soweit wir Haus- und Grundstücksbesitzer sind - demnächst eine von dem übrigen Schmutzwasser getrennte Regenwassergebühr zu zahlen haben.
Die Stadt Olsberg und die Hochsauerlandwasser GmbH weisen in einer als Fragenkatalog aufgebauten Informationsbroschüre auf die neuen Modalitäten hin. Nachzulesen ist dies auch auf den Internetseiten der Stadt Olsberg und der Hochsauerlandwasser GmbH unter der Adresse http://www.hochsauerlandwasser.de/abwassergebuehr.html.
Einige Handexemplare der Broschüre in Papierform sind beim Ortsvorsteher Hubertus Moos erhältlich. Hier steht eine abgescannte Version mit geringerer Dateigröße zum Download.
broschure_regenwassergebuhr_stadt-olsberg.pdf
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Eine schöne Bescherung - Dorfmusikanten spenden 300 €
25.12.2008 von admin.
Am 23.12.2008, dem Tag vor Heiligabend, haben die Wiemeringhauser Dorfmusikanten wieder einmal mit stimmungsvollen Weihnachts- und Adventsliedern auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt. Das traditionelle Weihnachtsständchen, das nun schon seit 10 Jahren stattfindet und mittlerweile einen festen Platz im Jahresterminkalender des Dorfes gefunden hat, fand zur Freude der Organisatoren erneut großen Zuspruch - diesmal am Feuerwehrhaus.
Die Musikanten möchten sich deshalb bei den zahlreichen einheimischen und auch fremden Gästen für ihr Kommen und die dadurch zum Ausdruck gebrachte Unterstützung dieser Veranstaltung recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern am Verkaufsstand, die wieder mal so hervorragend für den kulinarischen Genuss des Abends gesorgt haben.
Dank der seither stabilen und moderaten Preise für Glühwein, Würstchen, Bier oder Cola - alles für 1 Euro - konnte ein ordentlicher Umsatz gemacht werden. Ein Weiteres tat die großzügige Spendenbereitschaft der Anwesenden dazu bei, dass die Dorfmusikanten wie angekündigt mit einer Geldspende dem Dorf den Großteil des Erlöses zurückgeben können.
Die Dorfmusikanten freuen sich der “Dorfgemeinschaftskasse” und der “Betreuten Grundschule e. V. ” jeweils einen Betrag von 150 Euro zukommen lassen zu können - und wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und friedvolles Jahr 2009.
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Bundesverdienstorden für Peter Seiffertt
17.12.2008 von admin.
Radio Sauerland meldet:
Kurt-Peter Seiffert aus Olsberg-Wiemeringhausen bekommt heute den Bundes-Verdienstorden überreicht.
Damit soll Seifferts Einsatz als Ortsvorsteher und CDU-Ratsherr für sein Dorf gewürdigt werden. Zum Beispiel hatte er die Gründung des Friedhofs-Vereins in Wiemeringhausen eingeleitet. Das habe zu stabilen Gebühren geführt, heißt es in der Begründung.
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Schaf entlaufen
15.12.2008 von admin.
Wer erinnert sich noch daran, als mir im vergangenen Frühjahr 2007 meine zwei Schwarzkopf-Schafe namens Morle und Patrick hier oben auf den Bauplatzwiesen am Böhl entlaufen sind, weil sie an einem Freitagmorgen wohl von einem großen bösen (freilaufenden?) Hund verschreckt worden waren.
Meine Familie und ich haben alles Mögliche unternommen, um sie so schnell wie möglich wieder nach Hause auf ihre saftige Weide zurückzuholen. Ich habe von der Arbeitsstelle aus Hagen sofort Radio Sauerland informiert. Auch die Redaktion der Westfalenpost und des Sauerlandkuriers – alle haben uns geholfen. Noch um 7:00 Uhr morgens sind die beiden gar nicht scheuen Tiere von den Nachbarn gesehen worden, aber bereits eine Stunde später um 8:00 Uhr hatte man sie schon am alten Steinbruch bei Niedersfeld gesichtet, von da verlor sich ihre Spur. Ich bin nachmittags noch mit dem Auto alle Waldwege abgefahren und habe mir dabei einen Autoreifen platt gefahren So schlimm, dass sogar zwei Neue her mussten, weil die Karkasse beschädigt war. der KFZ-Werkstatt Paul Becker zur Freude.
Am nächsten Tag haben wir dann im Umkreis und den Nachbarorten überall Fahndungsfotos ausgehangen und dann, am Sonntagmittag endlich kam der erlösende Anruf aus Bruchhausen. Dort hatten sich die beiden Ausreißer einer fremden Herde angeschlossen – man stand sich gegenüber – jeweils auf der anderen Seite des Zaunes.
Was ein echter Schafhirte ist, der weiß, welche Sorgen man sich um jedes der Tiere in seiner Herde macht. Nun bin ich nicht nur der Hirt einer seither etwas größer gewordenen Schafherde, sondern mittlerweile führe ich auch seit dem Frühjahr 2008 die menschliche Herde von Wiemeringhausen an. Jetzt ist in dieser Gemeinde etwas Vergleichbares passiert:
Ein noch namenloses Schaf – von dem man nur weiß, dass es ein vor 10 Jahren aus einer fremden Herde zugezogenes Tier ist, das sich aber in die hiesige Schafsherde integriert zu haben scheint – hat sich vermutlich im finsteren (K)urwald von Wiemeringhausen verirrt und blökt nun aus der Dunkelheit heraus. Alles was es so gerüchteweise oder sonstwie in seinem Leben aufgeschnappt hat – aber auch eigene Gedichte zu Weihnachten - gibt es dort von sich, da es nicht weiß, wie es sich sonst bemerkbar machen soll.
Und die Menschenherde ist ganz traurig, weil alle das Schäfchen jammern hören können, aber niemand kann es sehen. Es ist vermutlich ein schwarzes Schaf, was man im dunklen Sauerländer Wald nicht erkennen kann, in das es nach eigener Aussage ja eigentlich Licht bringen wollte. Da keiner es beim Namen nennen kann, kann man es auch nicht anrufen – so müssen wir wohl alle warten, bis die Bäume in dieser Woche gefällt werden und etwas mehr Licht wird, um den „Wiemeringhäuser“, wie es sich nennt und das noch im Verborgenen ist, eines Tages entdecken zu können.
Hoffentlich finden wir es bald, denn es wäre schade wenn ihm etwas zustoßen würde und seine Stimme aus möglicherweise internetrechtlichen Gründen erstickt würde. Man darf sich nämlich nirgendwo anonym aufhalten - nicht in Wiemeringhausen, nicht in Deutschland und auch nicht im WWW. Jemand muss immer die Verantwortung für Worte und Taten übernehmen – verstecken gilt nicht und ist auch nicht nötig – schließlich will keiner dem Schäfchen was tun.
Ich mache mir selbst die größten Vorwürfe, dass ich erst gestern bemerkt habe, dass mir das Schäfchen schon vor beinahe vier Wochen abhanden gekommen ist – was bin ich doch für ein schlechter Hirte – aber ich musste mich in der jüngsten Vergangenheit mit sovielen (dorfpolitischen) Dingen rumplagen, wie auch unser Schäfchen wohl mitbekommen hat.
Wenn alle mithelfen beim suchen, werden wir es bestimmt bald wiederfinden und es muss nicht einsam und allein durch die Straßen schleichen und fehlende Weihnachtsbeleuchtungen suchen. Ich wünsche mir: Das schwarze Schaf soll wie das Christkind an Weihnachten seinen Platz in unserer Mitte wiederfinden – dann wird alles wieder gut und es ist ein rechter Friede in Wiemeringhausen - oder?
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Rasengräber - Nicht nur in Wiemeringhausen gefragt
7.12.2008 von admin.
Nicht nur bei uns - auch andernorts befasst man sich mit neuen Beisetzungsformen. Der Wunsch nach pflegeleichten Urnen- und Rasengräbern nimmt deutlich zu. Die Gründe für die neuen Friedhof-Trends liegen laut einer Meldung in der Westfalenpost für Kreuztal vom 21.11.2008 auf der Hand: Mehr Einzel-Personenhaushalte und immer mehr Familien, deren Kinder aus beruflichen Gründen nicht mehr in ihrem Geburtsort leben und deshalb eine Grabpflege nur eingeschränkt wahrnehmen können.
Wie sich Rasengräber gestalten lassen, damit befasst sich sehr anschaulich auch der nachfolgende Videobeitrag. Die in dem Video genannten Preise sind für Wiemeringhausen aber sicherlich nicht repräsentativ.
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Rettet Dafur! – Aktionstag gegen Völkermord am 13.12.2008 in Olsberg
5.12.2008 von admin.
In einer bundesweiten Weihnachtsaktion der Gesellschaft für bedrohte Völker soll nun auch in der heimischen Region auf einem Aktionstag auf den „Völkermord in Dafur“ aufmerksam gemacht werden.
„Kommen Sie zu unserem Aktionstag!“ dazu fordert deshalb auch unsere in der Sache stark engagierte Grundschullehrerin Frau Maria Gierse alle auf. Sie setzt sich seit langem für weltweite Menschenrechte ein und fordert ein deutlich stärkeres Einschreiten der Völkergemeinschaft, um dem „schlimmsten Völkermord der Gegenwart“ im Sudan entgegenzutreten.
Der Aktionstag findet am 13.12.2008 von 11.00 bis 13.00 Uhr in Olsberg, Bahnhofstraße/Kurpark statt.
Jeder der Zeit hat und sich ebenfalls für Menschenrechte stark machen will, sollte den Termin wahrnehmen, um damit ein Zeichen gegen das Unrecht zu setzen. Weiters ist dem Flyer zu entnehmen:
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Lyrik statt Politik - Lutz Görner spricht Busch & Buckowski
2.12.2008 von admin.
Wie wär’s mal mit Gedichten - die man auch Lyrische Werke nennt. Im Laufe der Zeit hat sich die Lyrik oder Dichtkunst im deutschen Sprachraum (und damit auch in Wiemeringhausen) aus den verschiedensten Gründen immer mehr in eine Nische zurückgezogen, zu der nur noch wenige Menschen Zugang finden.
Einer, der alte und neue Dichtkunst am Leben hält, ist Lutz Görner - man nennt ihn auch den Rezitator. Er tritt morgen, Mittwoch, 03.12.2008, um 20.00 Uhr im Kolpinghaus Brilon auf und trägt von Wilhelm Busch und Charles Bukowski vor. In seinem Handzettel zu diesem Vortragsabend heißt es auf seiner Internetseite: “Dass sich Busch und Bukowski in meinem neuen Programm treffen, liegt daran, dass ich mich nahezu gleichzeitig mit beiden beschäftigt habe und mir dadurch ihre vielen Gemeinsamkeiten aufgefallen sind. Ihre problematische Kindheit und Jugend, ihre Schwierigkeiten mit den Eltern, ihre daraus resultierenden Minderwertigkeitskomplexe, ihr Nicht-wissen-was-tun als junge Erwachsene, ihre drückende Armut, ihr spätes Erkennen der künstlerischen Berufung als fast 40-Jährige, ihr kometenhafter Aufstieg, begleitet allerdings von Vorurteilen. Bei Busch hieß es, er sei Kinderbuchautor, bei Bukowski, er sei Pornograf. Beide hatten Probleme mit Frauen, waren wie Waldelefanten scheue, sensible Einzelgänger und haben beide zu viele der legalen Drogen zu sich genommen. Busch hat neben exzessivem Alkoholkonsum schließlich drei Nikotinvergiftungen überlebt, d.h. war jeweils ein halbes Jahr krank und auf der Kippe, bei Bukowski platzten neben seinem exzessiven Tabakkonsum Magengeschwüre wegen seines Alkoholkonsums und es waren 16 Liter fremdes Blut nötig, um ihn zu retten. Dennoch sind beide über 70 Jahre alt geworden, lebten gegen Ende ruhig und zurückgezogen und sind hochgeehrt und durch gigantische Buchaufl agen bedingt als Millionäre gestorben. Der eine durch seine Bildergeschichten, der andere durch seine Romane. In meinem Programm stehen die Gedichte im Vordergrund, die besser als alles andere das Innere dieser beiden großen Künstler offenlegen.”
Wer sich also bei einem Kulturgenuss nicht alltäglicher Art z. B.von aktueller Dorf- und Kommunalpolitik einmal ablenken will, ist morgen in Brilon bei Lutz Görner bestens aufgehoben - …..und kann vielleicht in kraftvollen Gedichten Hoffnung und Mut schöpfen für die kommenden schweren Zeiten, die uns allen im Wahljahr 2009 noch bevorstehen (sollen).
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Kommunalwahlen werfen ihre Schatten voraus - Jürgen Winzer bewirbt sich für Wiemeringhausen
24.11.2008 von admin.
Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür – nach jetzigem Stand werden die Kommunalwahlen gleichzeitig mit den Europawahlen am 07. Juni 2009 und die Bundestagswahlen am 27. September 2009 stattfinden. Im kommenden Jahr werden die politischen Weichen für die nächsten 5 Jahre gestellt. Es wird also für jeden politisch Interessierten langsam Zeit, sich damit zu beschäftigen, auch wenn man keiner politischen Partei angehört.
Konkret geht es bei uns im Dorf darum, wen wir aus Wiemeringhausen in das Stadtparlament schicken werden. Es kommt dabei immer darauf an, wer für den Ort und die Stadt die besten politischen Beiträge leistet und nicht allein darauf, welchen Stellenwert die Kandidaten in der Parteihierachie darstellen. Manche Parteien bzw. Stadt-/Ortsverbände wissen ihre Listenplätze schon gar nicht mehr zu besetzen, weil die Politikverdrossenheit zu einer (partei-)politischen Abstinenz geführt hat und kaum jemand sich in die Untiefen der Kommunalpolitik begeben will. In Wiemeringhausen sind weit weniger als 10 % der Bevölkerung einer Partei zugehörig.
In Olsberg hat bereits vor einiger Zeit einer seinen Hut in den Ring geworfen: Wolfgang Fischer wurde vom CDU-Stadtverband einstimmig nominiert und hat die besten Aussichten die Nachfolge von Elmar Reuter als Bürgermeister anzutreten. Weitere Kandidatenvorauswahlen für die kommende Kommunalwahl fanden bereits in verschiedenen Ortsteilen statt.
Nun soll am 04.12.2008 eine Mitgliederversammlung des CDU-Ortverbands Wiemeringhausen darüber entscheiden, wer in Wiemeringhausen das Rennen um die zu vergebenden Plätze macht. Aus informierten Kreisen ist zu vernehmen, dass sich Jürgen Winzer, ein langjähriges CDU-Mitglied, für den Posten des Direktmandates beworben hat. Er tritt damit gegen den heutigen Direktmandatsträger Peter Seiffert an, der sich trotz seines vergleichsweise hohen Alters erneut für eine mögliche Amtsperiode entschieden hat.
Sollte Seiffert sich in einer Abstimmung der Mitglieder durchsetzen, wäre er zukünftig voraussichtlich der Alterspräsident im Rat, da die anderen älteren Ratsmitglieder im Vorfeld ihren Rückzug aus der Kommunalpolitik erklärt haben. Elmar Reuter wäre nach einer möglichen Wiederwahl bis zu seinem 69. Lebensjahr im Amt – das wollte er sich aber nicht mehr antun. Ein anderer – der stellvertretende Bürgermeister Werner Menke - tritt ebenfalls nicht mehr an. Damit wird es im Olsberger Rat in 2009 eine deutliche Verjüngungskur geben - insbesondere bei den wichtigen Führungspositionen.
Der CDU-Ortsverband Wiemeringhausen stellt heute neben dem Direktmandat noch zwei weitere Ratsmitglieder, die über die Reserveliste gewählt werden. Hier wäre zunächst Hiltrud Schmidt zu nennen, die als Vorsitzende der CDU-Frauenunion im Stadtverband Olsberg und als Kreistagmitglied einen obersten und damit sehr sicheren Listenplatz belegt. Ein drittes Ratsmandat für die CDU-Wiemeringhausen fällt derzeit auf Uwe Lingenauber. Er ist Schriftführer in der CDU-Ratsfraktion, Kassierer und Schriftführer des CDU-Ortsverbandes, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union (JU) von Wiemeringhausen und Vorsitzender des JU-Stadtverbandes Olsberg. Dieser jüngste der örtlichen CDU-Mandatsträger hat also eine ganz stattliche Anzahl von Posten und Funktionen auf sich vereint – deshalb kann man auf ihn in der Partei möglicherweise nur schwerlich verzichten. Ein guter Listenplatz könnte ihm sicher sein, wenn es in Wiemeringhausen auch zukünftig drei CDU-Mandate zu verteilen gibt. Allerdings wird sich der Rat in der nächsten Legislaturperiode um zwei Mitglieder verkleinern.
Wer von den beiden Kandidaten – Seiffertt oder Winzer - sich auch durchsetzen wird, eine gute und zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit dem neuen Ortsvorsteher Hubertus Moos wäre aber in jedem Fall sehr wünschenswert. Dieser hatte bei seiner Kandidatur zum Ortsvorsteher im Frühjahr 2008 keinen Hehl daraus gemacht, dass es für ihn in Wiemeringhausen nicht nur allein um inhaltliche Veränderungen bei der Bewältigung der dörflichen Herausforderungen gehe, sondern dieser Wandel auch von einem personellen Wechsel in der politischen Vertretung begleitet sein müsse. Insofern darf man sicher annehmen, dass sich der Ortsvorsteher klar und eindeutig zu dem jüngeren Kandidaten bekennen wird.
Dem in vielfältiger Weise zum Wohl der Dorfgemeinschaft bereits sehr stark engagierten Neuling stehen die langjährige Erfahrung und die Verdienste des Amtsinhabers gegenüber – eine politische Weiterentwicklung erfordert jedoch immer wieder frische Impulse. Auch wenn Jürgen Winzer nicht den Rückhalt beim CDU-Vorstand haben sollte, so zeichnen ihn charakterlich doch gerade in der jetzigen Situation seine persönliche Überzeugungskraft und seine Zielstrebigkeit aus, um sich trotzdem als Kandidat zu bewerben und der Versammlung bzw. dem Vorstand zu stellen. Auch wenn dieses Unterfangen auf den ersten Blick wenig aussichtsreich erscheinen mag - fehlendes Selbstbewusstsein kann man dem jungen Kandidaten nicht unterstellen und man darf auf eine spannende Entscheidung gespannt sein.
Winzer geht es nach seinem eigenen Bekunden bei seiner Kandidatur vor allem um eins: Er will Wiemeringhausen gemeinsam mit dem Ortsvorsteher und der ganzen Dorfgemeinschaft wieder weiter nach vorne bringen. So bleibt abzuwarten, wie die versammelten CDU-Parteipolitiker von Wiemeringhausen am kommenden Donnerstag entscheiden werden – für die Fortführung des Bisherigen oder den Versuch eines hoffnungsvollen Neuanfangs. Eine Teilnahme an dieser Vorauswahl sollte für jedes CDU-Mitglied eigentlich Pflicht sein.
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Infoabend: Schneller Internetanschluss für‘s Dorf
2.11.2008 von admin.
Die Internet-Breitbandinitiative des Hochsauerlandkreises ist das Thema einer Informationsveranstaltung, am Donnerstag, 20.11.2008, um 19.00 Uhr im Landgasthof Schöttes.
Der schnelle Anschluss an das Internet ist mittlerweile eine wichtige Grundvoraussetzung zur Teilhabe am heutigen Informationszeitalter. Die private und geschäftliche Kommunikation sowie der elektronische Datenverkehr werden heute weitgehend über das Internet abgewickelt. Das unter der Bezeichnung LNet Privat von dem Unternehmen Innofactory GmbH aus Lennestadt entwickelte „Lokale Internet“ basiert auf moderner Richtfunktechnik. Die Datenleistung des LNet wird dem des DSL 6000 entsprechen – davon kann man in Wiemeringhausen bisher nur träumen.
Die Voraussetzung dafür, dass dieses Netz auch nach Wiemeringhausen kommt, sind aber mindestens 20 Anschlusswillige! Angesichts der wenig erfreulichen Aussicht, dass es seitens der Telekom keine Verbesserungen der Netzinfrastruktur mehr geben soll, muss man eigentlich froh sein, dass uns eine solche interessante Alternative geboten wird. Das LNet scheint die einzige Alternative zu sein, um auch auf den Dörfern anspruchsvolle Anwendungen zu nutzen und zeitgemäße Download-Raten zu bekommen.
Um nochmals aus erster Hand über das Gesamtvorhaben „Breitbandinitiative HSK“ zu informieren und die offenen Fragen im Einzelnen zu klären, stehen uns an diesem Abend Vertreter der Entwicklungsfirma und des HSK Rede und Antwort. Näheres ist dem an alle Haushalte gerichteten Einladungsbrief der Betreibergesellschaft zu entnehmen.
Der Ortsvorsteher Hubertus Moos hofft auf zahlreiche interessierte Zuhörer.
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2. Ausgabe des „Mistkäfers“ erschienen – Dorfzeitung mit vielen Themen
30.9.2008 von admin.
Rechtzeitig vor dem nächsten sportlichen Großereignis im Dorf, dem Langenberg-Mountainbike-Marathon am Sonntag, den 5. Oktober in Wiemeringhausen ist die 2. Ausgabe des „Mistkäfers“ erschienen. Auch diesmal hat das kleine Redaktionsteam ein kurzweiliges und informatives Dorfblättchen erstellt. In welchem Ort erfährt man in vergleichbarer Form soviel über das aktuelle Dorfgeschehen?
Die Autoren haben sich wieder bemüht, möglichst viele interessante Berichte zusammenzustellen. Einem Bericht über ein nicht alltägliches Dreifachjubiläum folgen eine Reportage über die derzeit sehr kontrovers geführte Diskussion zum Thema Kurpark sowie ein ausführlicher Report über das Mountainbike-Rennen. Die momentanen Aktivitäten der Initiative PRO Wiemeringhausen sowie Rückblicke auf das Ferienprogramm und die Einschulung in der Grundschule sind weitere Themen. Schöne alte Fotos aus der Geschichte der Kleinbahn hat der Ortheimatpfleger beigestellt. In weiteren schlaglichtartigen Kurznachrichten werden die vom Redaktionsteam für erwähnenswert gehaltenen Dorfereignisse in Kurzform abgedruckt. Eine kleine Meckerecke macht freundliche Fingerzeige auf örtliche Missstände und ein Dorfterminkalender gibt Hinweise auf das was in nächster Zeit so los ist im Dorf.
Eine umfassende inhaltliche Auseinandersetzung mit den zum Teil ernsthaften Themen kann in dem Blättchen natürlich nicht stattfinden. Hier ist jede(r) Wiemeringhauser(in) aufgefordert, seine Meinung bei Bedarf entsprechend einzubringen. Das Redaktionsteam lebt vom Feedback der Leser – konstruktive Kritik ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.
Auch hier wieder der Hinweis, dass die aufwändige Gestaltung des Blättchens natürlich nicht umsonst zu haben ist. Interessierte Spender und Sponsoren wenden sich bitte persönlich oder telefonisch an den Ortsvorsteher Hubertus Moos oder auch per email an die Redaktion unter: mistkaefer@pro-wiemeringhausen.de
Und nun viel Spaß beim Lesen: mistkafer-10-08-low.pdf
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