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Neue Internetpräsenz: WWW.PRO-WIEMERINGHAUSEN.DE geht online

Es ist soweit! Das Webteam vom Arbeitskreis Dorfzeitung und Internet hat das neue Informationsportal für Wiemeringhausen ins Netz gestellt. Der Ortsvorsteher Hubertus Moos hatte die Inhalte der neuen Website beim Treffen der Vereinsvorsitzenden mit den Ratsvertretern und dem Ortsheimatpfleger am vergangenen Dienstag, 10.02.2009, bereits vorgestellt. Über die Internetadresse www.pro-wiemeringhausen.de  werden die Besucher weitergeleitet auf eine Subdomain von www.bieseveih.de und können dann die aktuellen Nachrichten rund um unser Dorf abrufen.

Alle Wiemeringhauser Vereine und Gruppen werden gebeten, ihre Mitteilungen, Berichte o. ä., die sie z. B. in der Zeitung veröffentlichen oder am schwarzen Brett aushängen wollen, nun auch immer per Email an pro-wiemeringhausen@bieseveih.de zu schicken. Wir werden versuchen, die Meldungen so zeitnah wie möglich einzustellen.

Das “Virtuelle Schwarze Brett”  ist ähnlich wie unser Aushangkasten am Kapellenplatz in schönen Rot/Braun/Orange-Tönen gehalten - die markanten Farben des Wiemeringhauser Bieseveih.

Es war mit I-PRO-Wie immer unser Ziel, mehr Transparenz in unseren kleinen Wiemeringhauser “Mikrokosmos” zu bekommen. Wir hoffen, dass es uns mit diesem neuen “Intranet” für Wiemeringhausen gelingen wird, lokale Informationen rund um unser Dorf allen Bürger(innen) so aktuell wie möglich zugänglich zu machen. Damit uns das gelingt, sind wir natürlich auf die zeitnahe Einspeisung von Nachrichten angewiesen. Deshalb nochmals die Bitte an alle Wiemeringhauser(innen), sich zahlreich und aktiv zu beteiligen. Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge, aber auch Kritik, nehmen wir gerne entgegen.

Grüne Kommunalwahl-Kandidaten werden benannt

“Viele Wiemeringhauser Bürger engagieren sich für Bündnis 90/Die Grünen” - so müsste es richtigerweise heißen in der Überschrift zu dem heutigen Artikel in der Westfalenpost. Olsbergs Grüne stellen ihre Kandidaten auf -  und wen sieht man da - lauter Wiemeringhauser(innen)! Die politische Heimat der Olsberger Grünen ist eindeutig in unserem Dorf zu verorten. Von hier aus werden Sie losgeschickt, auf die verlorenen Posten in den Nachbar-Gemeinde-Wahlbezirken. Dominiert werden die Grünen eindeutig von unserer Familie Weigand: Neben dem Ortsverbandsvorsitzenden und Fraktionssprecher Karl-Heinz (Wahlbezirk Bigge-Olsberg) sind seine Frau Uta (Wahlbezirk Bigge 2), sein Bruder Franz-Josef (Wahlbezirk Wiemeringhausen) und seine Schwägerin Claudia (Wahlbezirk Olsberg 3) als Kandidaten mit dabei. Für die Wahlkreise Bruchhausen und Bruchhausen/Elleringhausen kandidieren Ursula Klagges und Andreas Plitt. Der Wahlkreis Brunskappel/Wulmeringhausen wird von Alfons Schmidt besetzt und für den Wahlkreis Assinghausen tritt Tallat Durguter an. Also 8 von 18 Kandidaten aus Wiemeringhausen - was für eine tolle Quote. Aber da niemand wirklich damit rechnen kann, in den vornehmlich schwarzen Sauerländer Hochburgen als grüner Direktkandidat auch gewählt zu werden, lohnt sich ein Blick auf die Reserveliste der Grünen: Falls alle dort genannten acht Listen-Kandidaten durchkämen, wären die vier Weigand’s dabei (Listenplätze 1, 3, 5 und 8).

Hier der Artikel aus der WP von heute: wp_090209_gruene_ratskandidaten_2009.pdf

Infoabend: Welche Rolle spielt das Internet in unserer Gesellschaft?

Der bewusste Umgang mit dem Internet sowie wichtige Hinweise zu dessen Nutzen, aber auch zu den Gefahren der heutigen modernen Kommunikationsmedien stehen im Mittelpunkt einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die am Donnerstag, 19.03.2009, um 20.00 Uhr im Landgasthof Schöttes in Wiemeringhausen stattfindet.

Das Surfen im „Internet“ ist heutzutage für die meisten von uns nichts Neues. Dennoch hat dieses Medium zahlreiche positive und negative Facetten, über die es sich lohnt „Bescheid“ zu wissen. Gerade die Bürger(innen) von Wiemeringhausen und Umgebung sind in letzter Zeit zu ausgesprochen lebhaften Teilnehmern einer neuen Kommunikationsform im sogenannten World-Wide-Web (WWW) geworden. Seit geraumer Zeit hat sich über unserem Dorf mit den beiden mittlerweile recht bekannten Blogs www.bieseveih.de und wiemeringhausen.blog.de eine neue Art des virtuellen Meinungs- und Informationsaustausches ausgebreitet. Während es bei dem erstgenannten Blog um ein gezielt an die Dorfbewohner gerichtetes, eher informatives Web-Tagebuch des Ortsvorstehers und seiner Initiative PRO Wiemeringhausen geht, handelt es sich bei dem anderen Blog um das digitale Rednerpult eines noch unbekannten „Wiemeringhäusers“. Letztgenannte(r) hält dort seine alltäglichen sozialen und gesellschaftlichen Beobachtungen und private Meinungsäußerungen über dörfliche Ereignisse, Dorfbewohner und deren Aktivitäten sowie die Dorf- und Stadtratspolitik fest. Den so „Besprochenen“ wird bei der Lektüre zumindest eine ziemliche Portion Humor abverlangt und viele finden die Anonymität nicht besonders gut. Beiden Tagebuchschreibern ist es jedoch gelungen – die Besucherzahlen bestätigen dies - die „Aufmerksamkeit“ vieler lokaler und auch darüber hinaus regionaler Internetnutzer zu gewinnen – und darum geht es im Internet schließlich in der Hauptsache. 

Das Internet ist ein offenes Medium ohne feste Regeln, mit dem jeder Benutzer lernen sollte bewusst umzugehen, um nicht unnötig von Profis oder Scharlatanen verführt zu werden oder in der Informationsflut unterzugehen. In diesen Zeiten zunehmender Verwirrung kann man beim Kampf um das kostbare Gut „Aufmerksamkeit“ schnell den Blick auf das „Wesentliche“ verlieren. Um einigermaßen den Überblick zu behalten und sowohl dem vielfachen Nutzen als auch den lauernden Gefahren der neuen Internetanwendungen individuell zu begegnen, muss man sich über die Zusammenhänge informieren. Das gilt für die ältere Generation genauso wie für besorgte Eltern, die vielleicht nicht zu Unrecht ein mulmiges Gefühl dabei haben, wenn die Kinder sich zu LAN-Partys verabreden oder stundenlang im ICQ chatten. 

Mit der Referentin Frau Kerstin Rachfahl, Geschäftsführerin der gleichnamigen Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG aus Hallenberg, ist es uns gelungen, eine genauso technisch wie auch sozial kompetente Expertin zum Thema „Bewusster Umgang mit dem Internet“ zu gewinnen. Sie wird die Zuhörer mitnehmen auf eine immer noch aufregende und zunehmend spannende Reise durch das World-Wide-Web. Neben technischen Tricks werden die Teilnehmer an der Veranstaltung eine Menge Hinweise bekommen, wie man sich auch im Internet sozialverträglich verhalten und eine Menge Nutzen aus dem unüberschaubaren Angebot ziehen kann. Der Vortrag geht dabei weniger auf allgemeine Anwendungen ein, sondern u. a. folgenden Fragestellungen und Themen nach: 

·         Was macht die Kriminalität im Internet so Interessant für die Kriminellen und was ist daran so kompliziert für den( Rechts-)Staat?

·         Einmal im Internet – immer im Internet  - „Drum prüfe, wer etwas veröffentlicht…“

·         Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - Das „Copyright“ im Internet 

Angesichts der hohen Aktualität und allgemeinen Wichtigkeit des Themas sind alle Wiemeringhauser(innen) und auch interessierte Bewohner(innen) aus den Nachbarorten – ob jung oder alt – herzlich zu diesem Informationsabend eingeladen. Der Unkostenbeitrag von 2,00 Euro dürfte kein wirklicher Grund sein, den mit Sicherheit interessanten Abend in Wiemeringhausen zu verpassen. Der Ortsvorsteher freut sich deshalb auf zahlreiche Teilnehmer(innen) aus nah und fern. 

Hintergrund: Blogs und andere „nutzergenerierte Internetanwendungen“ wie auch die bekannten „Social-Networks“ (z. B: YouTube, MySpace, FaceBook, SchuelerVZ, StudiVZ ) basieren auf einer neuen Internet-Technologie, auch als Web 2.0 bekannt. Sie zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass es kinderleicht ist, eigene Beiträge beliebiger Art ins Internet zu stellen und über diese Netzwerkgemeinschaften mit beliebig vielen Nutzern in Verbindung zu treten. Die Anwendungen laufen auf den Rechnerplattformen verschiedener Diensteanbieter. Den Zugang zu einer solchen Internet-Gemeinde verschafft man sich i. d. R. durch Anmeldung und Anlegen eines persönlichen Profils. Es wird allgemein kritisiert, dass die Diensteanbieter die persönlichen Daten aus den Profilen und sozialen Verbindungen gezielt auswerten und für kommerzielle Zwecke nutzen, z. B. für zielgruppengerechte Werbung. Damit man nicht ahnungslos zum Opfer solchen nicht ohne weiteres erkennbaren Datenmissbrauchs wird, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten.  Andererseits sei das Internet - und besonders das Web 2.0 - ein Segen für die Meinungsfreiheit, so heißt es. Endlich können alle (demokratisch) bestimmen, worüber diskutiert wird –hoheitliches Meinungsmonopol weniger Experten war einmal – das Fachwissen ist tot (Brockhaus-Enzyklopädie), es lebe das Allgemeinwissen (Wickipedia). „Doch was haben wir uns da eingehandelt?“ fragt sich nicht nur mancher Experte in Bezug auf die Auswüchse des Web 2.0: „Forumsbeiträge, die vor Dummheit und falschen Fakten strotzen, an Idiotie kaum zu überbietende Videoclips bei YouTube, plumpe Produktempfehlungen cleverer Lobbyisten, die sich als harmlose User tarnen bedrohen unsere Werte und Kultur“ so lautet das negative Fazit. Ganz besonders schlimm sind die Auswüchse im Bereich der Kinderpornographie.

Aber befinden wir uns im Internet wirklich auf einem gefährlichen Irrweg? Bedroht das Internet, in dem statt verlässlicher Information immer mehr Halbwissen und blanke Lügen herrschen, tatsächlich auch die Basis für vernünftige und tragfähige politische und gesellschaftliche Entscheidungen? Wie können wir uns noch verlässlich Informieren und unsere Meinungen bilden, wenn durch Amateurjournalismus und gezielte Propaganda professionelle Wissensgrundlagen nicht mehr angeboten und genutzt werden können?

Wenn über Wahrheitsgehalte und Wichtigkeit von der breiten Masse per Mausklick abgestimmt wird und wir bei Google & Co. nur den Spiegel unserer eigenen Sucheinträge vorgehalten bekommen, bewegen wir uns immer mehr im Kreis. Im Internet kann sich zudem jeder dorthin flüchten, wo seine eigenen Meinungen und Vorurteile am ehesten bestätigt werden. Das Ergebnis könnte dann schlimmstenfalls eine Vielzahl engstirniger persönlicher, zum Teil radikaler Ansichten sein, die i. W. aber nur auf schlechter oder unzureichend geprüfter Information beruhen. Deshalb ist trotz der unbestritten vielen Vorteile des Internets ein technik- und sozialkritischer Diskurs über den bewussten und aufgekärten Umgang mit den neuen Medien quer durch alle Gesellschaftsschichten und Milieus von hoher Bedeutung. 

Weiterführende Informationen zum speziellen Thema “Gefahr im Kinderzimmer - Eltern lernen Internet” auch unter:

www.wdr.de/radio/wdr2/rhein_und_weser/503400/phtml

Neujahrsempfang 2009 - Bürgerschaftliche Aktivitäten werden belohnt

Neben den wahrscheinlich letzten Neujahrsansprachen des Bürgermeisters Elmar Reuter und seines allgemeinen Stellvertreters Karl Metten waren die Preisverleihungen für bürgerschaftliche Aktivitäten in 2008 ein besonderer Höhepunkt anlässlich des Neujahresempfanges am 11.01.2009 im Olsberger Ratssaal.

Aus Wiemeringhauser Sicht waren die Dorfgemeinschaft, die Rentnergemeinschaft und der Sportverein vorgeschlagen worden. Wie von dem Preisgericht in seiner Sitzung am 14.10.2008 beschlossen, konnte die Dorfgemeinschaft und die Rentnergemeinschaft aus den Händen des Bürgermeisters einen Geldpreis in Höhe von jeweils 100,00 Euro entgegen nehmen. Der Sportverein erhielt für sein besonderes Engagement bei der Pflege und Erhaltung der Sportanlagen, insbesondere für die Errichtung und Pflege des Multifunktionsplatzes, einen Preis von 150,00 Euro. Die Rentnergemeinschaft wurde für die Pflege des denkmalgeschützeten Hochbehälters Kaltenborn belohnt. Die zugehörige Urkunde der Dorfgemeinschaft ist hier - auch stellvertretend für die anderen - einzusehen.

urkunde__090111_dorfgemeinschaft.pdf

Die stolzen Preisträger, vertreten durch Michael Frese mit Gerhard und Michael Schmidt vom Sportverein, durch die Herren Clemens Padberg und Wolgang Rother von der Rentnergemeinschaft und durch die beiden Damen Doris Peters und Ulrike Koch, die gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Hubertus Moos und Ortsheimatpfleger Karl Joch die Dorfgemeinschaft repräsentierten, freuten sich über die Preisverleihung und bedankten sich für den unverhofften Geldsegen.

Soziales Netzwerk: ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand

Die Stadt Olsberg, das Josefsheim Bigge und die ZWAR-Zentralstelle NRW werden im März 2009 in Olsberg ein integratives ZWAR-Netzwerk für ältere Menschen mit und ohne Behinderung ins Leben rufen.

“Soziale Netzwerke werden für Menschen ab 55 Jahren immer wichtiger. Hier treffen sich Menschen mit gleicher Lebenssituation, um ihren dritten Lebensabschnitt gemeinsam durch ihr Engagement für sich selbst, für ihr Netzwerk und für ihr Gemeinwesen zu gestalten. Ziel ist die Förderung von Selbstorganisation und gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen.” so heißt es in einem gemeinsamen Einladungsschreiben von Herrn Bürgermeister Reuter, dem Geschäftsführer des Josefsheims, Herrn Vornholt, und dem Fachberater der ZWAR-Zentralstelle NRW, Herrn Stanjek, zu einer Informationsveranstaltung am Montag, 19. Januar 2009, von 17.00-18.30 Uhr im Josefsheim.

Das Thema demographischer Wandel und seine Folgen betrifft zusehends auch uns in Wiemeringhausen. Der Ortsvorsteher würde sich freuen, wenn er einige an diesem neuen Sozial-Projekt interessierte Dorfbewohner(innen) zu der Informationsveranstaltung mitnehmen könnte.

Anmeldungen werden bis zum 12.01.2009 erbeten.

Regenwassergebühr kommt

Auch wir in Wiemeringhausen werden - soweit wir Haus- und Grundstücksbesitzer sind - demnächst eine von dem übrigen Schmutzwasser getrennte Regenwassergebühr zu zahlen haben.

Die Stadt Olsberg und die Hochsauerlandwasser GmbH weisen in einer als Fragenkatalog aufgebauten Informationsbroschüre auf die neuen Modalitäten hin. Nachzulesen ist dies auch auf den Internetseiten der Stadt Olsberg und der Hochsauerlandwasser GmbH unter der Adresse http://www.hochsauerlandwasser.de/abwassergebuehr.html.

Einige Handexemplare der Broschüre in Papierform sind beim Ortsvorsteher Hubertus Moos erhältlich. Hier steht eine abgescannte Version mit geringerer Dateigröße zum Download.

broschure_regenwassergebuhr_stadt-olsberg.pdf

Eine schöne Bescherung - Dorfmusikanten spenden 300 €

Am 23.12.2008, dem Tag vor Heiligabend, haben die Wiemeringhauser Dorfmusikanten wieder einmal mit stimmungsvollen Weihnachts- und Adventsliedern auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt. Das traditionelle Weihnachtsständchen, das nun schon seit 10 Jahren stattfindet und mittlerweile einen festen Platz im Jahresterminkalender des Dorfes gefunden hat, fand zur Freude der Organisatoren erneut großen Zuspruch - diesmal am Feuerwehrhaus. 

Die Musikanten möchten sich deshalb bei den zahlreichen einheimischen und auch fremden Gästen für ihr Kommen und die dadurch zum Ausdruck gebrachte Unterstützung dieser Veranstaltung recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern am Verkaufsstand, die wieder mal so hervorragend für den kulinarischen Genuss des Abends gesorgt haben.

Dank der seither stabilen und moderaten Preise für Glühwein, Würstchen, Bier oder Cola - alles für 1 Euro - konnte ein ordentlicher Umsatz gemacht werden. Ein Weiteres tat die großzügige Spendenbereitschaft der Anwesenden dazu bei, dass die Dorfmusikanten wie angekündigt mit einer Geldspende dem Dorf den Großteil des Erlöses zurückgeben können.

Die Dorfmusikanten freuen sich der “Dorfgemeinschaftskasse” und der “Betreuten Grundschule e. V. ” jeweils einen Betrag von 150 Euro zukommen lassen zu können - und wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und friedvolles Jahr 2009.

Bundesverdienstorden für Peter Seiffertt

Radio Sauerland meldet:

Kurt-Peter Seiffert aus Olsberg-Wiemeringhausen bekommt heute den Bundes-Verdienstorden überreicht.

Damit soll Seifferts Einsatz als Ortsvorsteher und CDU-Ratsherr für sein Dorf gewürdigt werden. Zum Beispiel hatte er die Gründung des Friedhofs-Vereins in Wiemeringhausen eingeleitet. Das habe zu stabilen Gebühren geführt, heißt es in der Begründung.

Schaf entlaufen

Wer erinnert sich noch daran, als mir im vergangenen Frühjahr 2007 meine zwei Schwarzkopf-Schafe namens Morle und Patrick hier oben auf den Bauplatzwiesen am Böhl entlaufen sind, weil sie an einem Freitagmorgen wohl von einem großen bösen (freilaufenden?) Hund verschreckt worden waren.

Meine Familie und ich haben alles Mögliche unternommen, um sie so schnell wie möglich wieder nach Hause auf ihre saftige Weide zurückzuholen. Ich habe von der Arbeitsstelle aus Hagen sofort Radio Sauerland informiert. Auch die Redaktion der Westfalenpost und des Sauerlandkuriers – alle haben uns geholfen. Noch um 7:00 Uhr morgens sind die beiden gar nicht scheuen Tiere von den Nachbarn gesehen worden, aber bereits eine Stunde später um 8:00 Uhr hatte man sie schon am alten Steinbruch bei Niedersfeld gesichtet, von da verlor sich ihre Spur. Ich bin nachmittags noch mit dem Auto alle Waldwege abgefahren und habe mir dabei einen Autoreifen platt gefahren So schlimm, dass sogar zwei Neue her mussten, weil die Karkasse beschädigt war. der KFZ-Werkstatt Paul Becker zur Freude.

Am nächsten Tag haben wir dann im Umkreis und den Nachbarorten überall Fahndungsfotos ausgehangen und dann, am Sonntagmittag endlich kam der erlösende Anruf aus Bruchhausen. Dort hatten sich die beiden Ausreißer einer fremden Herde angeschlossen – man stand sich gegenüber – jeweils auf der anderen Seite des Zaunes.

Was ein echter Schafhirte ist, der weiß, welche Sorgen man sich um jedes der Tiere in seiner Herde macht. Nun bin ich nicht nur der Hirt einer seither etwas größer gewordenen Schafherde, sondern mittlerweile führe ich auch seit dem Frühjahr 2008 die menschliche Herde von Wiemeringhausen an. Jetzt ist in dieser Gemeinde etwas Vergleichbares passiert:

Ein noch namenloses Schaf – von dem man nur weiß, dass es ein vor 10 Jahren aus einer fremden Herde zugezogenes Tier ist, das sich aber in die hiesige Schafsherde integriert zu haben scheint – hat sich vermutlich im finsteren (K)urwald von Wiemeringhausen verirrt und blökt nun aus der Dunkelheit heraus. Alles was es so gerüchteweise oder sonstwie in seinem Leben aufgeschnappt hat – aber auch eigene Gedichte zu Weihnachten - gibt es dort von sich, da es nicht weiß, wie es sich sonst bemerkbar machen soll.

Und die Menschenherde ist ganz traurig, weil alle das Schäfchen jammern hören können, aber niemand kann es sehen. Es ist vermutlich ein schwarzes Schaf, was man im dunklen Sauerländer Wald nicht erkennen kann, in das es nach eigener Aussage ja eigentlich Licht bringen wollte. Da keiner es beim Namen nennen kann, kann man es auch nicht anrufen – so müssen wir wohl alle warten, bis die Bäume in dieser Woche gefällt werden und etwas mehr Licht wird, um den „Wiemeringhäuser“, wie es sich nennt und das noch im Verborgenen ist, eines Tages entdecken zu können.

Hoffentlich finden wir es bald, denn es wäre schade wenn ihm etwas zustoßen würde und seine Stimme aus möglicherweise internetrechtlichen Gründen erstickt würde. Man darf sich nämlich nirgendwo anonym aufhalten - nicht in Wiemeringhausen, nicht in Deutschland und auch nicht im WWW. Jemand muss immer die Verantwortung für Worte und Taten übernehmen – verstecken gilt nicht und ist auch nicht nötig – schließlich will keiner dem Schäfchen was tun.

Ich mache mir selbst die größten Vorwürfe, dass ich erst gestern bemerkt habe, dass mir das Schäfchen schon vor beinahe vier Wochen abhanden gekommen ist – was bin ich doch für ein schlechter Hirte – aber ich musste mich in der jüngsten Vergangenheit mit sovielen (dorfpolitischen) Dingen rumplagen, wie auch unser Schäfchen wohl mitbekommen hat.

Wenn alle mithelfen beim suchen, werden wir es bestimmt bald wiederfinden und es muss nicht einsam und allein durch die Straßen schleichen und fehlende Weihnachtsbeleuchtungen suchen. Ich wünsche mir: Das schwarze Schaf soll wie das Christkind an Weihnachten seinen Platz in unserer Mitte wiederfinden – dann wird alles wieder gut und es ist ein rechter Friede in Wiemeringhausen - oder?

Rasengräber - Nicht nur in Wiemeringhausen gefragt

Nicht nur bei uns - auch andernorts befasst man sich mit neuen Beisetzungsformen. Der Wunsch nach pflegeleichten Urnen- und Rasengräbern nimmt deutlich zu. Die Gründe für die neuen Friedhof-Trends liegen laut einer Meldung in der Westfalenpost für Kreuztal vom 21.11.2008 auf der Hand: Mehr Einzel-Personenhaushalte und immer mehr Familien, deren Kinder aus beruflichen Gründen nicht mehr in ihrem Geburtsort leben und deshalb eine Grabpflege nur eingeschränkt wahrnehmen können.

Wie sich Rasengräber gestalten lassen, damit befasst sich sehr anschaulich auch der nachfolgende Videobeitrag. Die in dem Video genannten Preise sind für Wiemeringhausen aber sicherlich nicht repräsentativ.

Link: Pflegeleichte Rasengräber