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- 27.8.2010: Elektra's Beobachtungen ...von der (durchnässten) Sommerweide
- 2.8.2010: "Elektra’s" Beobachtungen …von der (feuchten) Sommerweide
- 23.7.2010: Elektra’s Beobachtungen …von der (heißen) Sommerweide
- 22.6.2010: "Elektra's" (1) Beobachtungen ....von der Sommerweide
- 11.5.2010: Almauftrieb - Das Bieseveih macht Sommerpause
- 12.2.2009: Neue Internetpräsenz: WWW.PRO-WIEMERINGHAUSEN.DE geht online
- 9.2.2009: Grüne Kommunalwahl-Kandidaten werden benannt
- 25.1.2009: Infoabend: Welche Rolle spielt das Internet in unserer Gesellschaft?
- 11.1.2009: Neujahrsempfang 2009 - Bürgerschaftliche Aktivitäten werden belohnt
- 31.12.2008: Soziales Netzwerk: ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand
Archive für September 2008
2. Ausgabe des „Mistkäfers“ erschienen – Dorfzeitung mit vielen Themen
30.9.2008 von admin.
Rechtzeitig vor dem nächsten sportlichen Großereignis im Dorf, dem Langenberg-Mountainbike-Marathon am Sonntag, den 5. Oktober in Wiemeringhausen ist die 2. Ausgabe des „Mistkäfers“ erschienen. Auch diesmal hat das kleine Redaktionsteam ein kurzweiliges und informatives Dorfblättchen erstellt. In welchem Ort erfährt man in vergleichbarer Form soviel über das aktuelle Dorfgeschehen?
Die Autoren haben sich wieder bemüht, möglichst viele interessante Berichte zusammenzustellen. Einem Bericht über ein nicht alltägliches Dreifachjubiläum folgen eine Reportage über die derzeit sehr kontrovers geführte Diskussion zum Thema Kurpark sowie ein ausführlicher Report über das Mountainbike-Rennen. Die momentanen Aktivitäten der Initiative PRO Wiemeringhausen sowie Rückblicke auf das Ferienprogramm und die Einschulung in der Grundschule sind weitere Themen. Schöne alte Fotos aus der Geschichte der Kleinbahn hat der Ortheimatpfleger beigestellt. In weiteren schlaglichtartigen Kurznachrichten werden die vom Redaktionsteam für erwähnenswert gehaltenen Dorfereignisse in Kurzform abgedruckt. Eine kleine Meckerecke macht freundliche Fingerzeige auf örtliche Missstände und ein Dorfterminkalender gibt Hinweise auf das was in nächster Zeit so los ist im Dorf.
Eine umfassende inhaltliche Auseinandersetzung mit den zum Teil ernsthaften Themen kann in dem Blättchen natürlich nicht stattfinden. Hier ist jede(r) Wiemeringhauser(in) aufgefordert, seine Meinung bei Bedarf entsprechend einzubringen. Das Redaktionsteam lebt vom Feedback der Leser – konstruktive Kritik ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.
Auch hier wieder der Hinweis, dass die aufwändige Gestaltung des Blättchens natürlich nicht umsonst zu haben ist. Interessierte Spender und Sponsoren wenden sich bitte persönlich oder telefonisch an den Ortsvorsteher Hubertus Moos oder auch per email an die Redaktion unter: mistkaefer@pro-wiemeringhausen.de
Und nun viel Spaß beim Lesen: mistkafer-10-08-low.pdf
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Thema „Solarenergie und Holzfeuerungen“ stieß auf großes Interesse
24.9.2008 von admin.
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten am Dienstagabend, 23.09.2008, bei Schöttes in Wiemeringhausen mehr als 35 Zuhörer – davon knapp die Hälfte Auswärtige – zwei sehr informative Vorträge über regenerative Energien, wozu neben Wind- und Wasserkraft zunehmend auch die Nutzung der solaren Strahlungsenergie und natürlich die Wärmeerzeugung aus Holz zählt. Der Ortsvorsteher Hubertus Moos und seine Initiative PRO Wiemeringhausen hatten zum Thema zwei renommierte Referenten gewinnen können. Die Renaissance der Holzverbrennung und der zunehmende staatlich geförderte Run auf Solaranlagen, wie wir ihn in letzter Zeit erleben, ist nicht nur klimapolitisch sinnvoll - weil CO2-sparend - sondern stellt auch eine ganz normale Reaktion der Marktteilnehmer auf die stark steigenden Energiepreise für fossile Energieträger Gas und Heizöl dar.
Der erste Referent des Abends, Hubert Segatz, ist Vertriebsleiter der fokus-energie-systeme aus Bochum, einem Systemanbieter für Heizung, Solar und Photovoltaik. Er hat in der Region und auch in Wiemeringhausen schon einige von seither deutschlandweit 700 Solaranlagen an den Mann – besser gesagt auf das Dach bringen können. In seinem Vortrag über die Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie konnte er den Zuhörern einige wertvolle Hintergrundinformationen und praktische Tipps zu den technischen Möglichkeiten der solaren Strom- und Wärmeerzeugung rüberbringen.
Nach lebhafter Diskussion befasste sich der zweite Teil des Abends mit Holzfeuerungen. Offene Kamine oder Kaminöfen werden immer beliebter und Holz wird seit einigen Jahren nicht nur bei uns zunehmend häufiger als Brennstoff genutzt. Heizen mit Holz ist zeitgemäß, weil Klima schonend. Die in unseren Sauerländer Dörfern vielleicht gar nicht mal so neue Behaglichkeit kann aber auch krank machen, wie man wissenschaftlich festgestellt hat. Millionen von Kaminen oder Kaminöfen verursachen große Mengen an gesundheitsschädlichem Feinstaub. Das Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes zum Thema “Feinstaub aus Kamin und Holzofen” aus dem Jahr 2006 spricht von schätzungsweise 14 Millionen kleinen Anlagen in Deutschland, die aus festen Brennstoffen - meist Holz - Energie gewinnen. Bei kleinen Holzfeuerungsanlagen, so das Umweltbundesamt, gibt es noch erhebliche Probleme mit Luftschadstoffen. Die Emissionen an gesundheitsschädlichem Feinstaub, also inhalierbaren, lungengängigen Staubteilchen aus Holzfeuerungsanlagen, die kleiner als 1 Hundertstel Millimeter sind, sei insgesamt etwa so hoch wie die aus den Motoren der Pkw, Lkw und Motorräder, führt das Umweltbundesamt in seinem Hintergrundpapier aus.
Feinstäube und andere umweltschädliche Stoffe wie Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe entstehen sowohl bei älteren als auch bei neuen Kaminöfen vor allem durch unvollständige, schlechte Verbrennung und falsche Bedienung. Wie viel Feinstaub ausgestoßen wird und von welcher Gefährlichkeit der ist, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Insbesondere die Holzqualität, der Brennraum und die Befeuerungstechnik spielen eine Rolle, aber auch das Alter und die Art der Anlage haben Einfluss.
Was man selbst tun kann, um Feinstaub zu reduzieren, warum Kaminöfen keine privaten Müllverbrennungsanlagen sind und richtiges Heizen mit Holz gelernt sein will, - darüber hatte in einem zweiten Vortragsteil der Technische Innungsmeister bei der Schornsteinfegerinnung im Regierungsbezirk Arnsberg, Klemens Müller, sehr anschaulich berichtet. Auch die neuesten gesetzlichen Entwicklungen, die sich das BMU mit der geplanten Novelle der Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen – auch 1.BImSchV genannt - ausgedacht hat, und die sich daraus möglicherweise ergebenden technischen wie finanziellen Konsequenzen für den Kaminofenbetreiber wurden in seinem Vortrag angesprochen.
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Schnelles Internet für Wiemeringhausen - Bedarf vorhanden?
17.9.2008 von admin.
Der schnelle Anschluss an das Internet ist mittlerweile eine Grundvoraussetzung zur Teilhabe jedes Einzelnen am heutigen Informationszeitalter. Die private und geschäftliche Kommunikation sowie der nationale wie internationale elektronische Datenverkehr werden bereits heute weitgehend über das Internet abgewickelt. Egal ob es sich nun um Fernsehen oder Radio hören, Telefonie oder elektronische Post via Email handelt – alles wird zunehmend über die Daten-Autobahnen des World-Wide-Web (WWW) abgewickelt.
Stichwort „Daten-Autobahn“: Wie beim Straßenverkehr spielen auch beim elektronischen Datenverkehr die logistischen Voraussetzungen eine entscheidende Rolle. Genauso wie es für jedes produzierende Unternehmen wichtig ist, einen möglichst guten und kurzen Anschluss an die Fernstraßen zu besitzen, ist es mittlerweile auch notwendig, einen für den zunehmenden Datenaustausch ausreichend leistungsfähigen Anschluss an die Datenautobahn zum Internet zu haben.
Leider sind auch in dieser Beziehung die ländlichen Regionen wieder mal benachteiligt. Man muss nicht nur auf der Straße zunächst etliche Kilometer zurücklegen bis man auf die Autobahn kommt, auch sind schnelle Zugänge zum WWW im ländlichen Raum Mangelware. Wenn es nach den großen Providern geht, wird sich daran auch so schnell nichts ändern. In Zeiten der Privatisierung und Gewinnorientierung denken die Telekom und andere Internetanbieter, die den Zugang zu den Kupferleitungsnetzen besitzen, gar nicht daran, für nur wenige potentielle Nutzer die Kapazitäten auszubauen. Sie konzentrieren sich lieber auf das lukrative Massengeschäft in den bevölkerungsreichen Ballungszentren mit einer hohen Kundendichte. Ginge es nach denen, so würde es dabei bleiben, dass die verhältnismäßig wenigen Nutzer auf den Dörfern am „dünnen Ende“ der Leitung sich mit wenig Leistung zufrieden geben müssen. Ein vielleicht etwas überzogener Vergleich: Aber hätte man vor Jahren beispielsweise die Abwasserentsorgung privatisiert, müssten wir Dörfler wahrscheinlich heute noch mit Kübeln zum Plumpsklo laufen.
Es handelt sich um ein rein physikalisches Problem – je weiter ein Telefonanschluss von einer Netzstation entfernt ist, umso niedriger ist die Übertragungsrate. Für die Betroffenen auf den Dörfern kommt damit schicksalshaft das Zufallsprinzip zur Anwendung. Wer also zufällig – wie der Nachbarort Bruchhausen - an einem gut ausgebauten Netzknoten der Telekom hängt, der kann sich über eine Datenrate von 6 Mbits/s freuen, was dem DSL 6000 entspricht. Wer aber wie ein Assinghauser Dorfbewohner im Durchschnitt nur weniger als 400 kbits zur Verfügung hat, von dem wird niemand erwarten, dass er sich über dieses Schicksal auch noch freut. Wir in Wiemeringhausen sind im Mittel mit etwa 1 Mbit/s noch ganz gut dabei – Abweichungen nach oben bis 2 Mbits/s und unten (wie Assinghausen) sind je nach Wohnlage aber vorhanden.
Die Situation ist also vergleichbar mit damals bei dem Kabelanschluss für das Fernsehen – den gibt es in Bruchhausen übrigens auch. Die Kabellösung ist unverhältnismäßig teuer, die Umlegung der Kosten auf die paar Nutzer nicht vorstellbar. Aber ähnlich wie damals mit den Satellitenschüsseln, soll uns jetzt auch beim Internet eine Verbindung über den „Äther“ helfen, den „Anschluss nicht zu verlieren“. Die Politik, besser gesagt der Hochsauerlandkreis (HSK) ist in die Bresche gesprungen und hat zur Versorgung der Ortschaften mit schnellen und preisgünstigen Internetzugängen den Aufbau eines eigenen Netzes beschlossen – das Risiko liegt bei den Kommunen.
Das unter der Bezeichnung LNet Privat von dem Lennestädter Unternehmen Innofactory GmbH entwickelte Lokale Internet basiert auf moderner Richtfunktechnik. Hierzu muss eine kleine Antenne an der Hauswand oder auf dem Dach installiert werden und diese mit dem häuslichen PC, Notebook oder Netzwerk verbunden werden. Die Datenleistung des LNet wird dem des DSL 6000 entsprechen. Das hat natürlich auch seinen Preis: Die Flatrate soll rd. 35 € pro Monat und die Bereitstellung einmalig 100 € kosten. Voraussetzung ist, dass sich je Ortschaft mindestens 20 Anschlüsse realisieren lassen und insgesamt 4.000 Teilnehmer gewonnen werden können. Außerdem muss im Einzelfall noch mit weiteren Installationskosten für die Anschlussverlegung in den eigenen vier Wänden gerechnet werden. Ärgerlich, wenn die Telefonkosten zusätzlich erhalten blieben – aber da scheint es entsprechende Lösungen und Weiterentwicklungen in Richtung Internet-Telefonie zu geben.
Angesichts der wenig erfreulichen Aussicht, dass es seitens der Telekom über den Status Quo hinaus keine Verbesserungen der leitungsgebundenen Infrastruktur mehr geben soll, muss man eigentlich froh sein, dass uns eine solche interessante Alternative geboten wird. Das LNet scheint die einzige Alternative zu sein, um auch auf den Dörfern High-Speed-Anwendungen nutzten zu können oder zeitgemäße Download-Raten zu bekommen – jedenfalls für den der es braucht oder es auch einfach nur möchte.
Für die an der neuen Technik interessierten Mitbürger(innen) stellen sich sicherlich noch viele Fragen. Um nochmals aus erster Hand über das Gesamtvorhaben „Breitbandinitiative HSK“ zu informieren und auch die offenen Fragen im Einzelnen zu klären, wird es in Kürze mit den Vertretern der Entwicklungsfirma und des HSK einen Informationstermin in Wiemeringhausen geben.
Es wäre allerdings sinnvoll und notwendig, wenn man schon heute wüsste, wie viele Mitbewohner(innen) sich grundsätzlich und überhaupt für diese Sache interessieren. Deshalb bitte eine kurze Rückmeldung per Telefon, Email oder sonstwie an den Ortsvorsteher Hubertus Moos.
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Infoabend: „Solare Energieerzeugung“ und „Feinstaub aus Holzfeuerungen“ am 23.09.2008 im Gasthof Schöttes-Wiemeringhausen
6.9.2008 von admin.
Die Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie in Form von Solarthermie und Photovoltaik zur Warmwasserbereitung und Stromerzeugung ist das erste Thema einer Informationsveranstaltung, die am Dienstag, 23.09.2008, um 19.00 Uhr im Landgasthof Schöttes in Olsberg-Wiemeringhausen stattfindet. In einem zweiten Vortragsteil steht das Thema Holzfeuerungen und die damit verbundene Feinstaubproblematik im Mittelpunkt. Auf Einladung des Ortsvorstehers Hubertus Moos werden zwei renommierte Referenten in verschiedenen Vorträgen über den neuesten Stand der technischen und rechtlichen Entwicklung sowie zu Chancen und Risiken der Nutzung alternativer Möglichkeiten zur regenerativen Energieerzeugung speziell im Sauerland berichten.
1.) Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie: Während gerade auf den Dörfern zunehmend der Einsatz von Brennholz zur Wärmeversorgung der Häuser dient und Gas bzw. Heizöl damit Konkurrenz macht, wird auch die Nutzung von Solarenergie angesichts der steigenden Energiepreise für manchen ländlichen Haushalt mit guter Sonnenlage eine attraktive Alternative, die der Staat zudem noch mit zahlreichen Fördergeldern unterstützt. Der Referent, Hubert Segatz, ist ein versierter Vertreter aus der Solarbranche, der mit seinem Unternehmen, Fokus-Energie-Systeme aus Bochum, auf eine hohe Anzahl von Referenzanlagen – auch insbesondere im hiesigen Raum – verweisen kann.
2.) Feinstaub aus Holzfeuerungen: Wegen der nachweislich gesundheitsschädigenden Wirkung von Feinstaub aus Holzfeuerungsanlagen soll bekanntermaßen die sogenannte Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung (1. BImschV) novelliert werden. An dem Abend soll über den vom Bundes-Umweltministerium in Gang gebrachten Gesetzgebungsprozeß und seine möglichen Folgen für die vielen heimischen Kamin- und Holzofenbetreiber berichtet werden. Aber auch die richtige Bedienung und technische Wartung der Feuerstätten zum Zweck der sauberen und damit umweltschonenden Verbrennung ist Gegenstand des Vortrags. Angesichts der aller Orten augenscheinlich wachsenden Holzstapel und Holzläger stellt gerade diese Entwicklung für die Dörfer im holzreichen Sauerland ein sicherlich sehr interessantes und konkret betreffendes Zukunftsthema dar. Es stellen sich dem Holzofenbesitzer viele Fragen, u. a.: Was wird wann auf den Einzelnen zukommen? Mit welchen Kosten muss man rechnen? Welche Technik kommt zum Einsatz? Muss ich meinen Ofen komplett erneuern oder kann ich nachrüsten? Der hierzu eingeladene Experte, Bezirksschornsteinfegermeister Klemens Müller, ist Technischer Innungswart der Schornsteinfegerinnung bei der Bezirksregierung Arnsberg und wird in seinem Vortrag entsprechende Antworten hierauf geben.
Alle interessierten Bürger(innen) aus Wiemeringhausen - und natürlich auch sehr gerne aus den Nachbarorten - sind herzlich zu dem Infoabend eingeladen. Die Vorträge werden jeweils rd. 30 Minuten dauern mit unmittelbar anschließender Diskussion – Gesamtdauer ca. 2 Stunden.
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